Darmspiegelung

Unsere gastroenterologische Praxis in Flensburg bietet unter anderem die Darmspiegelung (Koloskopie) zur Vorsorge und Diagnose von Darmkrebs, Polypen und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen an. Mit modernster Technik und erfahrenen Gastroenterologen gewährleisten wir eine sichere und komfortable Untersuchung. Vereinbaren Sie gerne einen Termin für Ihre Untersuchung.

Die Darmspiegelung (Koloskopie)

Überblick
Das Ziel der Darmspiegelung
Die Vorbereitung zur Darmspiegelung
Der Ablauf der Untersuchung
Nach der Untersuchung
Mögliche Risiken

Diese Ärzte führen die Koloskopie durch

Dr. med. Marc André Schlegel
Facharzt für Innere Medizin
Facharzt für Gastroenterologie
 

Daniela Fuchs
Fachärztin für Innere Medizin
Fachärztin für Gastroenterologie
 

Weitere Informationen zur Darmspiegelung

Darmkrebsvorsorge

Darmspiegelung Flensburg - Darmpolypen zur Krebsvorsorge

Darmkrebsvorsorge

Unabhängig vom Anlass leistet jede Darmspiegelung einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung von Darmkrebs. Diese Vorsorgeuntersuchung ermöglicht es, Veränderungen im Darm frühzeitig zu entdecken und rechtzeitig zu behandeln.

 

Darmkrebs ist weltweit die dritthäufigste Krebsart. Da er in frühen Stadien meist keine Beschwerden verursacht, bleibt er oft lange unbemerkt – was die Behandlung erschwert.

 

Durch eine regelmäßige Vorsorgekoloskopie lassen sich Krebsvorstufen, sogenannte Polypen, rechtzeitig erkennen und entfernen. Das kann das Erkrankungsrisiko um 70 bis 90 % senken.

Darmpolypen

Darmpolypen

Dickdarmpolypen sind Schleimhautvorwölbungen, die in das Darminnere hineinragen. Sie können je nach Größe, Anzahl und feingeweblichem Typ entarten und zu Darmkrebs werden. In über 95% der Darmkrebsfälle bildet sich der Darmtumor in einem mehrstufigen Prozess aus einem Polyp.

Eine Darmspiegelung kann Darmkrebs verhindern, denn sie ermöglicht es Polypen zu entdecken und direkt abzutragen, bevor diese zu Krebs werden können.

Wichtig für die Güte einer Darmspiegelung ist dabei die Auffindungsrate von Polypen. Denn jeder abgetragene Polyp senkt Ihr Darmkrebsrisiko.

Zur weiteren Steigerung der Auffindungsrate kann bei den meisten Fragestellungen eine Aufsatzkappe für das vordere Ende des Endoskops zum Einsatz kommen, dessen flexible, weiche Gelenkarme die Schleimhautfalten des Darmes sanft ausstreichen, so dass dahinter verborgene Polypen zum Vorschein kommen und abgetragen werden können. Auf diese Weise kann eine Steigerung der Auffindungsrate um 11 % erreicht und das Risiko, an einem Intervallkarzinom (Darmkrebs, der zwischen zwei Darmspiegelungen auftritt) zu erkranken, um rund 33 % reduziert werden. Aktuell übernehmen nur die privaten Krankenkassen die Kosten für den Einsatz einer Aufsatzkappe. Eine Verwendung kann jedoch auf Ihren Wunsch als Selbstzahlerleistung erfolgen.

Eine weitere Steigerung der Polypendetektionsrate und damit der Reduktion des Risikos, an Darmkrebs zu erkranken, lässt sich durch den Einsatz künstlicher Intelligenz erreichen.

Einsatz von Künstlicher Intelligenz

Darmspiegelung Flensburg - Künstliche Intelligenz KI

Einsatz von Künstlicher Intelligenz

Künstliche Intelligenz kann bei der Koloskopie eingesetzt werden, um Vorstufen von Darmkrebs noch genauer zu erkennen und dadurch die Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern. Dabei werden während der Untersuchung Bilder des Darms aufgenommen und von einem Computer in Echtzeit analysiert und mit einem kontinuierlich mit Updates versorgten Datensatz von über 15 Millionen Bildern von Polypen abgeglichen.

Die KI-Software kann dabei helfen, kleinste Veränderungen und Unregelmäßigkeiten zu erkennen, die für das bloße Auge schwer zu erkennen sind.

Durch diese verbesserte Erkennung von Krebsvorstufen kann die Früherkennung von Darmkrebs weiter verbessert werden. Die Auffindungsrate von Polypen wird um fast 14 % erhöht, was das Risiko an einem Intervallkarzinom zu erkranken um über 40 % reduziert.

Derzeit werden die Kosten für die Verwendung künstlicher Intelligenz während der Darmspiegelung nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Eine Verwendung kann jedoch auf Wunsch als Selbstzahlerleistung erfolgen.

Weniger Beschwerden durch den Einsatz von CO2

Weniger Beschwerden durch den Einsatz von CO2

Während der Darmspiegelung wird der Darm standardmäßig mit Raumluft gefüllt, damit er sich gut entfaltet und die Schleimhautoberfläche optimal beurteilt werden kann. Während des Rückzuges des Gerätes wird die Luft soweit wie möglich wieder abgesaugt. Abhängig von Untersuchungsdauer, eventuellen therapeutischen Maßnahmen ( z.B. Entfernung von Polypen) und Beschaffenheit des Darmes verbleibt dennoch nahezu immer ein großer Teil der Luft im Darm.

Diese Luft wird kaum vom Gewebe aufgenommen und muss den Darm teilweise über mehrere Stunden auf natürlichem Wege verlassen. Während dieser Zeit kann die verbliebene Luft zu einem Völle- bzw. Blähgefühl bis hin zu starken krampfartigen Bauchschmerzen führen. Alternativ gibt es die Möglichkeit statt Raumluft CO2 zur Entfaltung des Darmes zu verwenden. Der Vorteil gegenüber Raumluft besteht darin, dass CO2 150-mal schneller vom Körper aus dem Darm aufgenommen und letztendlich über die Lungen abgeatmet werden kann. Auf diese Weise ist ihr Darm nach der Untersuchung rasch entbläht und wieder entspannt.

Die Beschwerden nach der Darmspiegelung (falls überhaupt vorhanden) fallen deutlich geringer aus. Da es auch während der Untersuchung selbst zu weniger Schmerzen und Unwohlsein kommt, werden bei Verwendung von Co2 zudem in der Regel auch weniger Narkosemittel benötigt. 
Bisher sind keine relevanten Nebenwirkungen bekannt, auch nicht bei Patienten mit Lungenerkrankungen.

Derzeit werden die Kosten für die Verwendung von CO2 während der Darmspiegelung nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Eine Verwendung kann jedoch auf Wunsch als Selbstzahlerleistung erfolgen.

Häufig gestellte Fragen zur Darmspiegelung

Benötige ich ein Vorgespräch vor einer Darmspiegelung?
Was muss ich zu einem Vorgespräch mitbringen?
Welche Kleidung soll ich während der Untersuchung tragen?
Muss ich mich auf die Darmspiegelung vorbereiten?
Muss ich vor der Darmspiegelung nüchtern sein?
Darf ich meine Medikamente einnehmen?
Wann darf ich nach der Darmspiegelung wieder Auto fahren?
Muss ich nach der Darmspiegelung abgeholt werden?
Wann darf ich nach der Darmspiegelung wieder essen und trinken?
Können Sie mich an eventuell notwendige Kontrolluntersuchungen erinnern?
Brauche ich eine Überweisung?
Werden die Kosten der Darmspiegelung von der Krankenkasse übernommen?
Wie werden die Kosten abgerechnet?
Kann ich kurzfristig einen Termin bekommen?
Was mache ich, wenn ich akute Beschwerden habe?

Aktuelles

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