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Unsere internistische Praxis in Flensburg bietet eine spezialisierte Schilddrüsensprechstunde zur Diagnose und Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen wie Über- oder Unterfunktion, Knotenbildung, Entzündungen und Hashimoto-Thyreoiditis an. Vereinbaren Sie gerne einen Termin.
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Wir bieten eine individuelle Beratung und Behandlung für eine Vielzahl von Schilddrüsenerkrankungen an, darunter:
Bei Ihrem ersten Besuch in unserer Sprechstunde nehmen wir uns ausführlich Zeit, um Ihre Krankengeschichte zu besprechen und Ihre aktuellen Beschwerden zu ermitteln. Anhand einer körperlichen Untersuchung und gegebenenfalls weiterer diagnostischer Verfahren wie Ultraschalluntersuchungen der Schilddrüse und Laboruntersuchungen erstellen wir eine Diagnose.
Die Schilddrüsenonographie ist ein diagnostisches Verfahren, das zur Untersuchung der Schilddrüse eingesetzt wird. Dabei werden hochfrequente Schallwellen durch ein Ultraschallgerät ausgesendet und von den Gewebestrukturen der Schilddrüse reflektiert. Anhand dieser Reflektionen können verschiedene Aspekte der Schilddrüsenanatomie beurteilt werden, darunter Größe, Form, Textur und Struktur. Mit der Sonographie können Veränderungen wie Knoten, Zysten, Entzündungen, Vergrößerungen sowie eventuelle Verkalkungen in der Schilddrüse identifiziert werden. Darüber hinaus ermöglicht die Sonographie auch die Untersuchung von umliegenden Gewebestrukturen wie Lymphknoten und Blutgefäßen. Die Schilddrüsenonographie ist ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik bei Schilddrüsenerkrankungen und hilft dabei, eine genaue Diagnose zu stellen und die geeignete Behandlung zu planen.
Bei auffälligen Schilddrüsenknoten führen wir gegebenenfalls eine Feinnadelpunktion durch, um Gewebeproben zur weiteren Untersuchung zu entnehmen. Diese minimalinvasive Technik wird unter Ultraschallkontrolle durchgeführt, um eine präzise Platzierung der Nadel zu gewährleisten.
Nach der Diagnosestellung und Behandlung überwachen wir regelmäßig den Verlauf Ihrer Schilddrüsenerkrankung. Dies beinhaltet die Überwachung von Laborwerten, Ultraschalluntersuchungen und gegebenenfalls weiteren diagnostischen Verfahren. Wir passen Ihre Behandlung entsprechend an und stehen Ihnen bei Fragen oder Bedenken jederzeit zur Verfügung.
Bei Bedarf arbeiten wir eng mit anderen Fachdisziplinen wie Radiologie, Nuklearmedizin und Chirurgie zusammen, um eine optimale Behandlung zu gewährleisten.
Dr. med. Matthias NoldeFacharzt für Innere MedizinFacharzt für Kardiologie
Lisa LackerFachärztin für Innere Medizin
Schilddrüsenknoten sind häufig und in über 95 % der Fälle gutartig. Die meisten verursachen keine Beschwerden und werden zufällig entdeckt.
Die Sonographie (Ultraschall) ist die wichtigste Methode zur Beurteilung von Größe, Struktur und Durchblutung der Knoten. Ob ein Knoten hormonell aktiv oder inaktiv ist, zeigt eine Szintigraphie.
Heiße Knoten produzieren eigenständig Schilddrüsenhormone und sind fast immer gutartig. Sie können eine Überfunktion mit Symptomen wie Herzrasen und Gewichtsverlust auslösen.
Kalte Knoten sind hormonell inaktiv und haben ein leicht erhöhtes Risiko für eine bösartige Veränderung. Auffällige kalte Knoten werden oft durch eine Feinnadelpunktion weiter untersucht.
In den meisten Fällen sind Schilddrüsenknoten ungefährlich. Eine Behandlung erfolgt nur bei Beschwerden oder Verdacht auf eine bösartige Veränderung.
Bei einer Hypothyreose produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone, was den Stoffwechsel verlangsamt. Ursachen können eine Autoimmunerkrankung wie die Hashimoto-Thyreoiditis, ein Jodmangel oder eine frühere Schilddrüsenoperation sein. Da der Körper nicht ausreichend fT3 (Trijodthyronin) und fT4 (Thyroxin) erhält, werden viele Organfunktionen beeinträchtigt.
Sinkt der Schilddrüsenhormonspiegel, reagiert die Hypophyse (Hirnanhangdrüse), indem sie vermehrt TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) ausschüttet. TSH signalisiert der Schilddrüse, mehr Hormone zu produzieren. Dieser Anstieg von TSH im Blut kann gemessen werden.
Kann die Hypophyse den Hormonspiegel auf diese Weise stabil halten, spricht man von einer latenten Hypothyreose. In diesem Fall ist TSH erhöht, während fT3 und fT4 noch im Normalbereich liegen. Eine latente Hypothyreose bleibt in der Regel symptomlos. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Beschwerden wie Gewichtsverlust oder relevante Stoffwechselstörungen dabei nicht auftreten.
Ist die Schilddrüse jedoch nicht mehr in der Lage, genügend Hormone zu produzieren, kommt es zur manifesten Hypothyreose. In diesem Stadium sind die TSH-Werte stark erhöht, während fT3 und fT4 erniedrigt sind. Typische Symptome sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsprobleme, Kälteempfinden, Gewichtszunahme, trockene Haut und Haarausfall. Auch eine verlangsamte Herzfrequenz sowie depressive Verstimmungen können auftreten.
TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon)
TSH wird in der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) gebildet und steuert die Hormonproduktion der Schilddrüse. Ein hoher TSH-Wert deutet auf eine Unterfunktion hin, ein niedriger auf eine Überfunktion.
In vielen Fällen reicht die alleinige Bestimmung von TSH aus, da es die zentrale Steuergröße der Schilddrüsenfunktion ist. Besonders zur Kontrolle der L-Thyroxin-Dosis ist TSH entscheidend. Solange der Wert im Normbereich liegt, sind weitere Messungen meist nicht erforderlich. Auch bei Routineuntersuchungen ohne Beschwerden genügt TSH zur Beurteilung der Schilddrüse. Liegt der Wert normal, sind zusätzliche Tests meist unnötig.
fT3 und fT4 (Freies Trijodthyronin und Freies Thyroxin)
Diese aktiven Schilddrüsenhormone regulieren den Stoffwechsel. fT4 dient als Speicherform und wird bei Bedarf in das aktivere fT3 umgewandelt.
Zusätzlich zu TSH werden fT3 und fT4 gemessen, wenn der TSH-Wert auffällig ist oder Patienten trotz normalem TSH Beschwerden haben. In bestimmten Fällen, etwa bei Schilddrüsenautonomien oder sekundären Hypothyreosen, ist eine genauere Analyse notwendig.
TPO-AK und TRAK (Antikörperbestimmung)
Diese Antikörper geben Hinweise auf autoimmune Schilddrüsenerkrankungen. TPO-AK (Thyreoperoxidase-Antikörper) sind typisch für Hashimoto-Thyreoiditis, eine häufige Ursache für eine Unterfunktion. TRAK (TSH-Rezeptor-Antikörper) deuten auf Morbus Basedow hin, der eine Überfunktion verursacht.
Die Bestimmung erfolgt, wenn der Verdacht auf eine Autoimmunerkrankung besteht. Bei unklaren Schilddrüsenfunktionsstörungen können TPO-AK und TRAK zur Diagnose beitragen, sind aber nicht Teil der Routinekontrolle.
Zusammenfassung
TSH reicht in den meisten Fällen aus, insbesondere zur Kontrolle einer stabilen L-Thyroxin-Therapie. fT3 und fT4 werden nur bei auffälligem TSH oder speziellen Fragestellungen bestimmt. Antikörpertests sind sinnvoll, wenn eine Autoimmunerkrankung vermutet wird.
Bringen Sie bitte alle Berichte mit, die ihre Schilddrüse betreffen. Z. B. vorausgegangene Ultraschalluntersuchungen, Befunde von CTs, MRTs, Szintigraphien sowie vorhandene Laborbefunde
Sollte eine Blutentnahme zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion geplant sein, möchten wir Sie bitten, die Schilddrüsenmedikamente vor der Untersuchung nicht einzunehmen. Sie können dies im Anschluss an die Untersuchung nachholen. Sollte keine Blutuntersuchung geplant sein, können Sie Ihre Tabletten gerne wie gewohnt am Morgen einnehmen
Wenn eine zusätzliche Blutabnahme geplant ist, sollten Sie nüchtern kommen, auch wenn die Untersuchungsergebnisse durch die Nahrungsaufnahme nur minimal beeinflusst werden.
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